Autor: Karin Becker

  • Endspurt zur ersten Runde!

    Endspurt zur ersten Runde!

    Noch bis zum 15.10.26 können Unternehmen sich bewerben

    Viele Unternehmen suchen seit Jahren nach einer Lösung für die Nachfolge ihres Betriebs. Finden keine. Also macht der Inhaber, die Inhaberin einfach weiter, obwohl der Rentenbescheid längst da ist und die Energie sinkt. Aber das Unternehmen bedeutet schließlich was, für die Mitarbeitenden, und die Region.

    👉 Wen kennt ihr, auf den das passt?
    Die Ladeninhaberin, der Elektriker, die Chefin der Physiotherapie. Gerade in Ostbrandenburg gibt es viele davon. Deshalb unser Aufruf: Sprecht sie an oder gebt uns einen Hinweis. Und zwar genau JETZT.

    Im Modellprojekt „Zukunft hat Herkunft“ machen wir Betriebe fit für die Übergabe, noch bevor es um die Suche nach Nachfolgenden geht. Mit Workshops zu Geschäftsmodell, Digitalisierung, Führung und Organisation, persönlichem Mentoring und Austausch mit anderen Betrieben.
    Kostenfrei dank Förderung durch EU und Land Brandenburg.

    Noch im Oktober geht es los, und wir haben noch maximal drei Plätze frei.
    ➡️ Weitersagen, ansprechen, teilen!
    ➡️ Hinweise oder Anmeldung: kontakt@zukunft-hat-herkunft.de

    📌 Tipp: Unser digitaler Flyer macht sich super als 📱 WhatsApp-Status. Link auf der Download-Seite.

    Denn „Einfach weitermachen“ ist selten die beste Lösung.

  • Nachfolge trifft Machen-Mindset

    Nachfolge trifft Machen-Mindset

    Unsere Teilnahme auf der Fusion 2026

    Wow – Brandenburg kann Aufbruch!

    Auf der FUSION 26 war etwas zu spüren, das bei Veranstaltungen nicht selbstverständlich ist: echte Lust aufs Machen. Danke an Reaktor Wildau!

    Auf dem Podium – egal wer – keine endlosen Defizitlisten. Kein „Ja, aber …“. Stattdessen überraschend viele gelungene Beispiele und Aufzeigen: „Das haben wir geschafft – trotz Schwierigkeiten und Gegenwind?

    Vor Ort war erstaunlich viel positive Energie und wir freuen uns riesig zum „MACHER-TEAM“ in Brandenburg zu gehören. Wir haben professionelle Kooperationspartner gefunden: Menschen, die aus Pilotprojekten Leuchtturmprojekte machen möchten.

    Genau diese Mischung brauchen wir: Kompetenz, Tempo, Kooperationslust – und den festen Willen, Barrieren zu überwinden.

    Mittendrin: Ira Roschlau als Nachfolge-Expertin im Panel „AI Roll-Ups & Nachfolge“. Für sie persönlich gab es gleich zwei Zündungsfunken für diesen Antrieb, denn in unserem Nachfolgeprojekt kommen ihre zwei Herzensthemen zusammen: zukunftsfähige Unternehmen, wie sie sie mit Artus gestaltet, und die Entwicklung der ostdeutschen Regionen, die wir im DenkRaumOst voran treiben.

    Genau diesen Schub aus echter Gestaltungsfreude haben wir dort bei so vielen Menschen gespürt.

    DAVON BITTE MEHR!

  • Das Kickoff – gemeinsam loslegen

    Das Kickoff – gemeinsam loslegen

    Projekt-Kickoff mit unseren wichtigsten Partnerinnen und Partnern – und die Frage: Wie erreichen wir die kleinen Unternehmen?

    Wie erfahren kleine Unternehmen in Ostbrandenburg von unserem Nachfolge-Programm?
    Ganz klar: Durch persönliche Kontakte!
    Und genau darum ging es auch gestern bei unserem Kickoff.

    Aus Handwerkskammer, regionalen Netzwerken, Beratung und Wissenschaft kamen ganz unterschiedliche Perspektiven zusammen – und genau daraus sind Ideen und Möglichkeiten entstanden, wie wir an die kleinen Betreibe herankommen, die bald eine Lösung für die Unternehmensnachfolge bauchen, damit es mit dem Unternehmen weitergeht, mit den Arbeitsplätzen und den so wichtigen Dienstleistungen für die Region OstBrandenburg

    Unser Programm prüft und entwickelt ihre Übergabereise – kostenfrei für die Unternehmen, individuell und vielseitig.

    Doch da diese Unternehmer und Unternehmerinnen selten auf große Netzwerkevents gehen und der x-te Newsletter ohnehin untergeht, braucht es direkte Kontakte, ein echtes, menschliches Netzwerk.

    Denn gemeinsam geht mehr. Das gilt für Nachfolge wie für unser Projekt.

    Zukunft hat Herkunft. Erfahrung trifft Innovation.


    💝 Danke an die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, namentlich Prof. Dr. Heike Walk, Maria Wichmann und Sophia Krebber, für Raum und euren Input!
    Danke an Globus Naturkost Eberswalde für den Beitrag zu unserem leiblichen Wohl (übrigens eines unserer ersten Teilnehmer-Unternehmen!)
    Danke an alle weiteren Beteiligten, es war ein super Start

    Ellen Uloth und SINNMACHTGEWINN, Frank-Michel Schach, Delia Hallberg und Amadeni.ai; Dr. Corinna Franke-Woeller und Gewerbe- und Industriepark Lindenstraße GmbH (GIP), recht4business GmbH mit Dr. Catharina von Ziegner und Aline Kretschmer, sowie Handwerkskammer Frankfurt Oder, WITO Barnim GmbH, STIC Wirtschaftsfördergesellschaft.

    Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

  • Der Zündungsfunke

    Der Zündungsfunke

    Ein Gespräch mit Ira Roschlau und Klaas Kramer, wie es zum Projekt kam


    Unternehmensnachfolge – aktueller denn je, aber an sich ein altes Thema.
    Gibt es da noch neue Ansätze? Auf jeden Fall, sagen wir mit unserem Modellprojekt “Zukunft hat Herkunft”, und der Meinung ist auch die Wirtschaftsförderung Brandenburg, die unser Projekt mit Mitteln des Landes und der EU fördert.

    Ira Roschlau und Klaas Kramer haben den erfolgreichen Antrag ausgearbeitet. Hier geben die beiden einen Einblick, wie es dazu kam.

    Ira hat vor fast 20 Jahren selbst in der Region Berlin/ Brandenburg gegründet und ist als Organisationsentwicklerin und Change Coach deutschlandweit bei familiengeführten KMU im Einsatz. Seit fast 10 Jahren ist sie im Regionalausschuss der IHK Ostbrandenburg aktiv und seit 2022 engagiert sie sich ehrenamtlich als Mitgründerin bei DenkRaumOst – sie ist der Region eng verbunden und gut vernetzt.

    “Der demografische Wandel führt dazu, dass kleine Unternehmen im ländlichen Raum, die knapp, aber doch stabil laufen, keine Nachfolger finden. Die klassische Antwort im Übernahme-Markt ist immer: Finde einen Käufer, der bereit ist, den Wert des Unternehmens zu zahlen – aber, das greift zu kurz“, sagt Ira.

    Für sie war irgendwann klar: Es braucht einen anderen Ansatz, der nicht bei den Kaufinteressenten ansetzt, sondern beim Unternehmen selbst – in Zeiten der digitalen Hyperdynamik und disruptiven Veränderungen der Märkte muss die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen hergestellt werden. Das ist ein Transformationsprozess par excellence für alle Beteiligten.

    Klaas hat ebenfalls langjährige Erfahrung in der Begleitung von Unternehmen, kennt noch dazu die Herausforderungen einer innerfamiliären Unternehmensnachfolge aus eigenem Erleben. Er nickt zu Iras Einschätzung.
    “Wir wollten etwas bauen, das tiefer ansetzt.“

    Deshalb startet Übergabe in unserem Konzept schon früher und wird breiter gedacht: Stärkung der Übergabereife einerseits, z.B. durch Digitalisierung von Geschäftsabläufen oder eine bewusste Personalentwicklung.
    Und eine gedankliche Öffnung der Gesellschaftsformen für die Zukunft. Vielleicht passt eine Genossenschaft, oder eine Kooperation mehrerer Unternehmen, die sich Infrastruktur und Verwaltung teilen? Die Form soll sich danach richten, was zum Unternehmen passt – nicht umgekehrt.

    „Am Ende geht’s nicht darum, dass jemand übernimmt, wie es war“, sagt Ira. „Sondern darum, dass die Übergabe ein wichtiger Meilenstein in der Weiterentwicklung des Unternehmens ist.“

    Genau das ist das steckt auch im Namen des Modellprojektes: Zukunft hat Herkunft.

  • Es geht los!

    Es geht los!

    Es ist offiziell: Unser Modellprojekt „Zukunft hat Herkunft – Erfahrung trifft Innovation“ ist gestartet!

    Gefördert aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg entwickeln wir ab sofort einen neuen Weg für Unternehmensnachfolge:
    Nicht als reinen Eigentümerwechsel, sondern als echten Transformationsprozess. Denn wenn die  Innovationskraft neuer Generationen auf die Erfahrung und Erfolge etablierter Unternehmer*innen trifft, ist dies der Start zu einem neuen Kapitel in der Unternehmensentwicklung!

    In den kommenden zwei Jahren begleiten wir KKUs (also Klein- und Kleinst-Unternehmen) dabei, ihre Zukunftsfähigkeit zu stärken und sich fit für die Übergabe zu machen – mit Workshops, Coaching und einem Matching-Prozess, der Bestehendes mit Neuem verbindet.

    📣 Und: Es sind noch Plätze frei!
    Kleine Unternehmen mit Sitz in Brandenburg, für die das Thema Unternehmensnachfolge in den nächsten Jahren relevant wird, können sich ab sofort bei uns melden! Das Programm, das auf die Steigerung der Übergabefähigkeit und damit des Unternehmenswertes abzielt, ist für diese Unternehmen kostenfrei.

    Mehr Infos bald auf dieser Seite – oder bei kontakt@artus-experts.de.